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Gehilfersberg (Berg)
 
 Beschreibung

Lage
Der Gehilfersberg ist 456 Meter hoch und liegt nordwestlich der Gemeinde Rasdorf. Der Berg gehört mit zum Hessischen Kegelspiel, einer einzigartigen Bergformation in der Kuppenrhön.

Geschichte
Der Baubeginn der Wallfahrtskapelle auf dem Basaltkegel fällt in die Regierungszeit des Fürstabtes Johann Bernhard von Schweinsberg (1623-1632), Konsekration (Weihe): 1681.
Sie wurde anstelle einer zerstörten Kapelle errichtet.
Zunächst wurde eine Christusfigur - der Heilige "Gehülf" - verehrt, später erfolgte ein Kultwandel hin zu den 14 Nothelfern.

Besonderheiten
Vom 18. Jahrhundert an ist der Gehilfersberg einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte der Region.
Am Berg münden zwei Gebetswege ineinander, was die Bedeutung des Gehilfersberges als "Heiliger Berg der Vorderrhön" unterstreicht. Von Rasdorf aus führt ein Stationsweg von sieben Bildstöcken mit Darstellungen von je zwei der 14 Nothelfer auf den Berg und trifft dort auf den um die Gipfelkuppe ziehenden Kreuzweg- bei dessen siebter (von vierzehn) Stationen.
1996 fiel die Kapelle einem Brandanschlag zum Opfer, in nur einem Jahr konnte sie durch Spenden wieder aufgebaut werden.
Sowohl das Äußere wie die barocke Innenausstattung sind detailgetreu restauriert worden. Schon seit Jahren hatten sich ohnehin nur Kopien der vierzehn Nothelferfiguren in der Kapelle befunden, die Originale werden im Fuldaer Dommuseum aufbewahrt.

Bedeutung für den Tourismus
Quer durch das Hessische Kegelspiel von Hünfeld durch das Haunetal, vorbei an den Gemeinden Burghaun und Eiterfeld zur Gemeinde Rasdorf führt der 27 km lange Kegelspielradweg von dem auch der Gehilfersberg erreicht werden kann.
 
Lesen

Stefan Etzel
 Die Rhön
 AutorIn Frau Pabst
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Orte (www.rhoen.de)
Rasdorf
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