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Hutsberg und Neuberg (Berg)
 
 Beschreibung

Die Lage
Hutsberg und Neuberg, beide 639 m hoch, liegen südlich des Herpfgrundes bei Helmershausen im thüringischen Teil der Rhön.

Besonderheiten
Die zur Muschelkalkstufe gehörenden bewaldeten Zwillingsberge werden auch „Kanapee der Rhön“ genannt. Im Sattel zwischen beiden Bergen liegt der Rote Bühl.

Geschichte
Auf dem Gipfel des Hutsberges steht die Ruine „Hutsburg“, eine ehemals hennebergische Amtsburg aus der großen Burgenbauepoche (12.Jh). Die Hutsburg war eine der mächtigsten Burganlagen der Rhön. Ein tiefer Graben umzieht die Burg, die mit ihren teilweise bis zu 10 Metern hohen Mauern sehr beeindruckend wirkt.
Die Burg war mit Amtmännern aus den Geschlechtern von und zu der Tann und von Kere besetzt. Nach der Zerstörung 1381 wurde sie wieder aufgebaut und im Bauernkrieg 1525 abgebrannt. Erhalten sind die Mauern des gotischen Palas mit Spitzbogentor, Teile der Umfassungsmauer sowie ein interessantes Grabensystem.

Bedeutung für den Tourismus
Wanderwege: Von Helmershausen aus geht es steil hinauf zur Hutsburg. Die Wanderung führt an einem mächtigen Wall und zahlreichen Hügelgräbern vorbei;
Abstieg in Richtung Neuberg und weiter zur ehemaligen Grenze (bei Filke), Wasserkuppenweg am südlichen Fuß des Neuberges.
Huts- und Neuberg liegen nur etwa 13 bzw. 14 km vom Schweinfurter Haus entfernt.
 
Quellen:

Schneiders Rhönführer, Rhönklub
 

 AutorIn Frau Pabst
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Orte (www.rhoen.de)
Helmershausen
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