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Umpfen (Berg)
 
 Beschreibung

Der rund 700 Meter hohe Umpfen befindet sich nördlich von Kaltennordheim und westlich von Kaltenlengsfeld im thüringischen Teil der Rhön.
Der Gipfel des Umpfen ist bewaldet, ein Sendemast steht hier oben.
 Bedeutung

Seinen Gipfel krönen die Reste einer alten keltischen Wallanlage. Die Nordweststrecke des Berges ist durch ein tiefes Tal vom Rest des Berges getrennt und bot so die idealen Voraussetzungen für die ehemalige Befestigungsanlage.
An der Westseite befand sich ein Basaltsteinbruch. Hier waren sowjetische Kriegsgefangene während des Zweiten Weltkrieges zur Zwangsarbeit verurteilt.
Nach dem Krieg folgte die Enteignung durch die Militäradministration der UdSSR. Während der DDR-Zeit gehörte das Basaltwerk zum Rhönbasaltkombinat Vacha.
Der zum Feldatal hin gelegene Basaltbruch war zwischen 1914 und 1978 einer der Hauptarbeitgeber von Kaltennordheim und Umgebung.
Das Werk wurde 1978 stillgelegt und alle Gebäude gesprengt. Viele Trümmer von den ehemaligen Gebäuden kann man heute noch von Büschen überwachsen liegen sehen.

Bedeutung für den Tourismus
Der Umpfen mit der Wanderhütte "Rhönbrise" und herrlichem Ausblick auf das Feldatal ist ein hervorragendes Wanderziel.
Durch den Laubwald am Fuße des Umpfen führt ein Naturlehrpfad von Fischbach nach Kaltennordheim. Er wurde 1978 in Verbindung mit der "Schule im Grünen" angelegt.
In der Nähe der Wanderhütte befindet sich der Aussichtspunkt Dachstein, eine Muschelkalkwand. Man hat von hier einen herrlichen Blick auf Kaltennordheim und Kaltensundheim mit der Alten Mark.
Am Dachstein befindet sich auch ein Fluggebiet für Gleitschirmflieger.



 AutorIn Frau Gerber
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Ansehen
Bild vom Umpfengipfel
Orte (www.rhoen.de)
Fischbach
Kaltenlengsfeld
Kaltennordheim
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