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Entwicklung Bad Kissingens zum Weltbad (Historisches Ereignis)
 
  Beschreibung

»Badeort« wird Kissingen zum erstenmal im Jahre 1544 genannt.
Die Würzburger Fürstbischöfe wurden zu eifrigen Förderern der Kissinger Salzgewinnung und der Heilquellen. So schickte Friedrich Carl von Schönborn zur Leitung notwendig gewordener Bauarbeiten seinen Hofarchitekten Balthasar Neumann nach Kissingen. Ein Denkmal im Rosengarten erinnert daran, daß dieser zusammen mit dem ansässigen Apotheker Boxberger 1737 den Rakoczy-Sprudel neu entdeckte.
Nach dem Übergang an Bayern 1814 begann eine stetige Aufwärtsentwicklung des Kurbades. Die bayerischen Könige ließen nicht nur die wesentlichsten Bauten des Kurbezirkes errichten, sie weilten auch selbst oft in der Bäderstadt.

Gegen Ende des 19. Jhs. wurde Bad Kissingen zu einem Treffpunkt der politischen und geistigen Welt: U. a. weilten hier Bismarck, Lenbach, Menzel, Scheffel, Fontane und Tolstoi.
Um 1900 war die jährliche Besucherzahl bereits auf über 20 000 angewachsen.


 
Quellen:

Karl Treutwein
  Unterfranken

  AutorIn Renate Remde
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Orte (www.rhoen.de)
Bad Kissingen
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