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Vogelwelt entlang des Milseburg-Radwegs (Flora & Fauna)
 
 Beschreibung

Der Milseburgradweg führt durch Dörfer, Wiesen, Wald, entlang von Hecken und Fließgewässern. Dadurch ist die Zahl der Vogelarten, die entlang des Radweges vor allem während der Sommermonate zu beobachten sind, entsprechend groß.
Dem aufmerksamen Beobachter werden die Sperlinge, Bachstelzen, Rauch- und Mehlschwalben in den Dörfern nicht entgehen. Über Wiesen und Äckern kreisen Bussard und Roter Milan auf der Suche nach Mäusen und anderer Beute, die sie nach der Mahd bzw. Ernte besonders leicht finden. Der Rote Milan ist in der Rhön ein Charaktervogel, der hier seinen Verbreitungsschwerpunkt in seinem relativ kleinen europäischen Areal hat.
Aus den Hecken hört man Mönchs- und Gartengrasmücken, Buch- und Grünfinken sowie Amseln rufen. An ihrem gelben Kopf und ihrem melancholischen Gesang "wie wie wie hab ich dich lieb" ist die wenig scheue Goldammer leicht zu erkennen.
Mit etwas Glück kann man auch den seltenen Schwarzstorch auf den Wiesen am Scheppenbach oder an der Ulster sehen, der in ungestörten Buchenwäldern abseits des Radwegs seine Jungen großzieht.
In den Waldgebieten begegnet man Ringeltaube, Buntspecht, Buchfink, Amsel, Singdrossel und einer Reihe weiterer Vogelarten. Bis in den Sommer hinein sind die Gesänge der Vögel zu hören. Im Herbst sieht man größere Schwärme von Ringeltauben und Rabenkrähen auf den abgeernteten Feldern nach Futterresten suchen.
Die Früchte der Heckensträucher werden von Drosselschwärmen geerntet.
 AutorIn Joachim Jenrich
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