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Heilquellen von Bad Kissingen (Geologie)
 
 Beschreibung

Drei von ihnen treten im Kurgarten zutage: Rakoczy und Pandur sind kalte, eisenhaltige Kochsalzquellen mit großem Kohlensäuregehalt. Sie finden Anwendung bei Krankheiten des Magens und Darrns, der Leber und Galle, des Herzens und des Nervensystems. Der Maxbrunnen ist ein nahezu eisenfreier, kristallheller Säuerling und hat einen angenehm-prickelnden Geschmack; er wirkt heilsam auf erkrankte Schleimhäute und findet vorwiegend bei chronischen Katarrhen Anwendung. Als erfrischendes und stoffwechselförderndes Getränk wird er in großen Mengen abgefüllt und als Tafelwasser versandt.

Der Solesprudel entspringt 2 Kilometer nördlich im Salinebadehaus. Früher nur zur Salzbereitung verwendet, benutzt man ihn heute vor allem zu kohlensauren Solbädern oder in zerstäubtem Zustand für Einatmungen, auch erhöht man die Wirkung der Trinkkuren durch geringe Beimengung von Sole zu Rakoczy und Maxbrunnen.

Der Luitpoldsprudel wurde erst 1909 durch eine Tiefbohrung (916m) am Kleinbracher Wehrhaus erschlossen. Sein Wasser wird in einem Röhrensystem drei Badeanstalten und der Rakoczy-Trinkhalle zugeleitet. Er wirkt bei Badeanwendung gegen Herz- und Gefäßkrankheiten, als Trinkkur wird er bei allgemeinen Erschöpfungszuständen, Blutarmut und Magenübersäuerung empfohlen.

Der Schönbornsprudel hat seinen Ursprung im 4 Kilometer nördlich gelegenen Dorf Hausen. Qualitativ ähnelt er dem Solesprudel. Durch Rohrleitungen wird er den Badeanstalten des Kurhauses und des Luitpoldbades, wie auch den Trinkhallen zugeführt.


 AutorIn Renate Remde
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Orte (www.rhoen.de)
Bad Kissingen
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