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Steinwand (Geologie)
 
 Beschreibung

Etwa 16 Kilometer südöstlich von Fulda, in der Nähe von Poppenhausen sieht man die Felsen der Steinwand wie Zinnen einer alten Burg über den Wald hinausragen.
Die rund 500 Meter lange Steinwand gehört zu den eigenartigsten Felsformationen in der Rhön. Die vordere Wand besteht aus senkrecht abfallendem Phonolithfels von 15 bis 20 Metern Höhe. Wegen des hellen Tons, der beim Hammerschlag entsteht, wird Phonolith auch Klingstein genannt.
An der hinteren Seite der Steinwand fallen die Felsen sanft ab. Im Wesentlichen bildet die Wand hier eine Schutthalde aus dicken Felsplatten. Diese sind wirr übereinander geschichtet.
Zwischen der vorderern und der hinteren Steinwand liegt eine Erhebung. Hier soll der Sage nach der Teufel gepredigt haben.

Entstehung des Felsgebildes

Zur Zeit des Rhönvulkanismus riss an der Stelle, an der heute die Steinwand steht, durch starke Kräfte im Erdinnern eine lange Spalte auf. Heiße, flüssige Lava drang aus ihr empor. Sie kühlte ab und formte einen harten Gesteinskern. So entstand ein helles Vulkangestein, das man Phonolith nennt. Danach erlosch der Vulkan wieder. Der Kern der Steinwand wurde von dem weicheren Sandstein eingehüllt. Durch die Einwirkung von Regen und Frost über eine lange Zeit wurde der Sandstein zerkleinert und durch den Regen weggeschwemmt. Die Steinwand blieb wegen der Härte des Lavagesteins stehen. Unmerklich langsam zerfällt aber auch dieses Gestein. Das erkennt man an den unzähligen Gesteinsplatten und Trümmern, die sich am Fuß der Steinwand auftürmen.

Bedeutung für den Tourismus

Auf einem schönen Wanderweg kann man rings um die Steinwand wandern. Sie bietet auch Kletterern Schwierigkeitsgrade von III und IV.




 
Lesen

Literatur zur Rhön
 "Unsere Heimat" -Kreisausschuss des Landkreises Fulda "Wanderführer Rhön und Vogelsberg"- Deutscher Wanderverlag Stuttgart
 AutorIn Frau Pabst
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Orte (www.rhoen.de)
Poppenhausen (Wasserkuppe)
Steinwand
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