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Bernshäuser Kutte (Gewässer)
 
 Beschreibung

Einziger merimiktischer See der Thüringischen Rhön, dazu noch ziemlich nährstoff- und humusarm.
Er liegt versteckt im Wald, umringt vom Horn und der Stoffelskuppe. Die Kutte ist kein Kleidungsstück, sondern mit ca. 45 Metern der dritttiefste Einsturzsee Deutschlands. Der fast kreisrunde Einbruchstrichter inmitten rotleuchtender Buntsandsteinwände, die bis zu 40 Meter Höhe aufragend die fünf Hektar Wasserfläche umgeben, entstand durch einen Erdfall nach unterirdischen Salzauslaugungen. An seinen Ufern spiegeln sich Eichen und Buchen im herrlichen Wasser des See, die ihm seinen Namen gaben („Grüne Kutte“). Zwischen den Felswänden und dem Wasser bleibt Raum für einen schmalen Pfad, auf dem man den See umrunden kann.Seit 1945 ist er Naturschutzgebiet.



Wasserfläche: 4,85 ha

größte Tiefe : 45m

Durchmesser : 250m
 Bedeutung

Er ist ein kleines Juwel unter den Seen, in dem sich noch so manches Leben verbirgt.

Zur Entstehung der Bernshäuser Kutte gilt folgende Sage:

Die Kutte soll einst eine schöne Wiese gewesen sein. Die alte Bauersfrau aus Bernshausen wollte das Grundstück an ihre Söhne abgeben. Dise stritten und zankten sich und konnten sich nicht einig werden. Da verwünschte die Mutter das Grundstück und es versank in der Nacht in den Abgrund der Hölle.

 AutorIn Frau Gerber
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Orte (www.rhoen.de)
Bernshausen
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Heimatmuseum Dermbach
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