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Gedenkstätte Rhön "Point Alpha" (Museum)
 
Adresse
Hummelsberg 1
36169 - Rasdorf
Kontakt
Museumsleitung
eMail: service@pointalpha.com
Tel: 06651 / 91 90 30
Fax: 06651 / 919031
 
  Beschreibung

Die Gedenkstätte Point Alpha ist in ihrem Gesamtkomplex ein unvergleichliches Zeitzeugnis und somit ein einzigartiger „Lernort der Geschichte", der erinnern möchte und betroffen macht. Hier standen sich die Vorposten von NATO und Warschauer Pakt vier Jahrzehnte lang Auge in Auge gegenüber. Point Alpha präsentiert am authentischen Ort die Konfrontation der beiden Machtblöcke, den Aufbau der Grenzanlagen mit ihren Sicherungselementen, militärische Abläufe sowie das Leben an und mit der Grenze aus der Sicht der Bevölkerung.

In dem 2003 eröffneten "Haus auf der Grenze" auf thüringischer Seite, werden in der Dauerausstellung die Einwirkung des Grenzregimes auf Mensch und Natur dargestellt. Im Dachgeschoss befindet sich eine Präsentation des Biosphärenreservates Rhön.
Point Alpha ist Station des 17 km langen Grenzlehrpfades, der unter anderem an Relikten der ehemaligen Grenzbefestigungsanlagen sowie an geschleiften Höfen vorbeiführt. Ebenfalls führt hier der Qualitätswanderweg Extratour "Point-Alpha-Weg" vorbei.


Neben einer Dauerausstellung, die die Geschichte des Militärstützpunktes dokumentiert, gibt es Wechselausstellungen sowie Veranstaltungen zu den sozialen und kulturellen Aspekten der deutschen Teilung. Im Freigelände sind zahlreiche Exponate zu sehen, die anschaulich darstellen, mit welchen Mitteln die Grenze auf westlicher und östlicher Seite gesichert wurde. Nur wenige Meter voneinander entfernt existieren noch die einstigen Beobachtungstürme der Nationalen Volksarmee und der US-Army, letzteren kann man auch besteigen, von dort bietet sich der Blick in das Ulstertal auf Thüringer Seite.
"Point Alpha" war eine Außenstelle des 11. Armored Cavalry Regiments "Blackhorse" und von 1972 bis zur Wende 1989 die markanteste Beobachtungsstation der US-Streitkräfte in Europa. Die Eliteeinheit "Ironhorse" war bis zum Abzug der US-Truppen dort stationiert. Der Stützpunkt lag im Zentrum der NATO-Verteidigungslinie "Fulda Gap", wo man im Ernstfall die Invasion des Warschauer Pakts befürchtete. Diese Linie hatte ihren nördlichsten Punkt im Raum Herleshausen/Gerstungen, den südlichsten etwa bei Bad Neustadt/Mellrichstadt.
Der Verein Grenzmuseum "Point Alpha", der sich im Juni 1995 gründete, saniert die Anlagen des Beobachtungspunkts schrittweise und pflegt das Gesamtgelände (rund 70.000 qm), auf dem sich noch Teile des einstigen Grenzzauns sowie einige Befestigungsanlagen befinden.


Im Jahre 2008 besuchten die Gedenkstätte fast 100.000 Besucher. Über 1200 Schüler- und Erwachsenengruppen wurden von Gästeführern durch die Ausstellung und das Außengelände geführt.


Neu ist die Multimediaausstellung "Freiheiten" sowie der Skulpturenweg "Weg der Hoffnung".


Öffnungszeiten: Museum/Gastronomie
April bis Oktober: täglich 9.00 – 18.00 Uhr
November und März: täglich 10.00 – 17.00 Uhr
Dezember – Februar: Dienstag – Sonntag 10.00 – 17.00 Uhr

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Ansehen
Haus auf der Grenze
 
Dokumente
Geisa
Kalter Krieg - Point Alpha heißester Punkt im Kalten Krieg
Nachkriegszeit/BRD und DDR/"Wende"
Rasdorfer Berg