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Vonderau Museum Fulda (Museum)
 
Adresse
Jesuitenplatz 2
36037 - Fulda
Kontakt
Museumsleitung
eMail: museum@fulda.de
Tel: 0661 / 9 28 35 - 0
Fax: 0661 / 9 28 35 - 13
 
  Beschreibung

Das Vonderau Museum befindet sich im Gebäude des ehemaligen Päpstlichen Seminars der Jesuiten. Es ist nach Joseph Vonderau (1863 bis 1951) benannt worden, der durch seine Ausgrabungen und Forschungen einen wesentlichen Beitrag zur Orts- und Regionalgeschichte geleistet hat. Gegründet wurde das Museum, nachdem der Verweser des Bistums Fulda, Konrad Hahne (1808 bis 1880) im Jahre 1875 der Stadt seine umfangreiche Fuldensien-Sammlung stiftete.
Die heutige Dauerausstellung, neu eröffnet im Jahre 1994, gliedert sich in drei Teile: die Geschichte der Stadt und des Hochstifts Fulda, eine Ausstellung zu Malerei und Skulptur sowie eine naturkundliche Ausstellung.
Rekonstruierte Gräber und ein Modell der Wallanlage auf der Milseburg sind Ausstellungsstücke, mit denen die vor- und die frühgeschichtliche Besiedlung der Region verdeutlicht werden. Mit Architekturfragmenten, Baumodellen und Erzeugnissen des Kunsthandwerks wird die Entwicklung des Klosters und späteren Hoch-stifts Fulda bis zur Säkularisation im Jahre 1803 greifbar gemacht. Wie die Bewohner der Region in der Vergangenheit lebten und sich in der Öffentlichkeit präsentierten, zeigt ein weiterer Ausstellungs-abschnitt. In eigenständigen Raumzellen werden die ländliche und die städtische Wohnkultur dargestellt. Einen Eindruck vom gesellschaftlichen Leben vermitteln Gebrauchsgegenstände, Bilddokumente und Archivalien als Hinterlassenschaft der Zünfte, Vereine und Religionsgemeinschaften. Zentrales Beispiel für die Vereins-kultur ist der rekonstruierte Festsaal des Fuldaer Bürgervereins mit der originalen Stuckdecke. Neben der baulichen Entwicklung der Stadt vom Mittelalter bis in die neuere Zeit wird die wirtschaftliche Entwicklung dokumentiert.
Eine kleine Kollektion historischer Uniformen und Waffen des in Fulda stationierten Militärs vom Anfang bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ist ebenfalls zu besichtigen.
Die naturkundliche Abteilung gibt einen Einblick in die Erdge-schichte, den geologischen Aufbau, das Klima und die Natur Osthessens. Ein großes Geländemodell zeigt das Landschaftsbild der Region. Beispiele für Flora und Fauna findet der Besucher in Dioramen, in denen die Ökosysteme Gewässer, Moor und Heide, Feld, Wald und Siedlung dargestellt sind.
Arbeiten von Künstlern, die in Fulda und Umgebung tätig waren, präsentiert die Ausstellung mit den Bereichen Malerei, Skulptur und Steindenkmäler. Neben Gemälden und Skulpturen vom Mittelalter bis zum 18. Jahrhundert werden in einem Kabinett Beispiele für die Portraitmalerei der Biedermeierzeit gezeigt. Eine wichtige Rolle spielt auch die Landschaftsmalerei der Region.
Zu den speziellen Besonderheiten des Museums gehören fernerhin die komplette Rekonstruktion der Inneneinrichtung der Drogerie "Zum Krokodil" sowie einige Exemplare des legendären Fulda-Mobils, eines früher in der Stadt produzierten Kleinwagens.

Einen weiteren Bestandteil der Einrichtung bildet das Planetarium mit regelmäßigen Vorführungen zu himmelskundlichen Themen für Kinder, Jugendliche, Familien und Gruppen. In eigens dafür vorgesehenen Räumen finden zudem ständig wechselnde Sonderausstellungen statt. Für das leibliche Wohl sorgt nicht zuletzt ein angegliedertes Museumscafé.
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Dokumente
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