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Allmus (Ort)
 
 Beschreibung

Das Dorf, das nordwestlich von Hofbieber liegt, gehört kirchlich zur Pfarrei Hofbieber.
Allmus untersteht dem Amt Bieberstein. Die Entstehung des Namens ging vermutlich auf einen Hof zurück, dessen Besitzer „Almunt“ hieß

1093 wird Allmus erstmals in der Marktbeschreibung des Kirchspiels Margaretenhaun erwähnt. Nach den Zehntverpflichtungen, hatte „Almundes“ zwei Fuhren Roggen abzugeben, und zwar an das Stift Pertersberg und an die Pfarrei.
1354 besaß Konrad von Haisberg die Vogtei.
1369 verkauften die von Schlitz und von Eisenbach das Dorf an von der Tann und von Ebersberg.
1423 erwarb Fulda das Dorf oder Teile des Dorfs von denen von Buchenau und anderen.
1474 war die Hälfte Fuldisches Lehen der von Merlau, 1504 der von Windhausen.
1605 verkauften die von Nordeck zu Rabenau halb Almuths an Fulda.

Bereits 1500 wird eine Kapelle St. Johannes der Täufer erwähnt.
Die heutige schlichte Filialkirche gleichen Namens ist später erbaut worden, jedoch der Ostchor stammt vor 1500. Im Scheitelgewölbe wurden spätgotische Fresken freigelegt. Das verschwundene barocke Altarbild von Johann Andreas Herrlein wurde 1905 ersetzt.
In Richtung Rimmels steht ein Steinkruzifix von 1851.

Bekannt ist heute der Ort durch seine vielen Fachwerkhäuser.


 
Lesen

Erwin Sturm
 Die Bau- und Kunstdenkmale des Fuldaer Landes
 
Quellen:

Dr. Heinrich Reimer
 „Historisches Ortslexikon für Kurhessen“ N.G. Elwert’sche Verlagsbuchhandlung Marburg (Hessen)

 AutorIn Renate Remde
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Orte (www.rhoen.de)
Allmus
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