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Alsleben (Ort)
 
 Beschreibung

866 schenkt Nordmann dem Kloster Fulda Besitzungen in „villa Adalolfesleiba“. Der Ortsname Alsleben bedeutet „Erbgut des Adalolf“.

1199 empfängt der Eichstätter Bischof vom Henneberger Poppo von Irmelshausen ein fünf Huben großes Gut in Alsleben.
1317 wird eine Kirche urkundlich bezeugt und schon 1406 erfolgt die bischöfliche Bestätigung einer Frühmesse zu Ehren der heiligen Jungfrau Maria.
1431 wird die Kreuzkapelle am westlichen Ortsrand errichtet.
1575 wird die Ortschaft Eschelhorn wüst, die 1182 urkundlich in Erscheinung tritt.
1590 wird Alsleben von der Mutterkirche Untereßfeld getrennt und eigenständige Pfarrei.
1604 erwirbt Fürstbischof Julius Echter von Sachsen die ehemaligen hennebergischen Besitzungen in Alsleben.

1700 lebt die vermutlich in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts aufgegebene Wallfahrt zur heiligen Ursula auf dem Kapellenberg nahe Alsleben wieder auf. Es wird eine Wallfahrtskirche, die der Heiligen geweiht wird, errichtet. Die bald immens gewachsene Wallfahrt zum Gnadenort wird während der Säkularisation 1803 verboten, 1815 wieder zugelassen. Die Kirche wird 1875/76 neu erbaut, nachdem der Vorgängerbau durch Blitzschlag eingeäschert wird.

1730-1737 wird die heutige Pfarrkirche mit dem spätgotischen Turmuntergeschoss der Vorgängerkirche nach Plänen von Michel Müller gebaut. Sehenswert ist insbesondere der von Johann Joseph Keßler 1741 geschaffene Hochaltar.

1978 wird Alsleben nach Trappstadt eingemeindet.
 
Quellen:

Reinhold Albert, Heimat- und Archivpfleger des Landkreises Rhön-Grabfeld
 

 AutorIn Renate Remde
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Alsleben
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