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Althausen (Ort)
 
 Beschreibung

837 wird „Altolshusen“ erstmals genannt. Der Ortsname enthält in seinem ersten Bestandteil den althochdeutschen Personennamen Altolt.
1317 erscheint das Dorf als zur Herrschaft Henneberg gehörig. Die Grafen von Henneberg besitzen in Althausen zwölf Huben, das sind Vollbauernstellen.
1354 kommt Althausen an das Hochstift Würzburg.

1413 wird ein der heiligen Maria Magdalena geweihtes Kirchlein erwähnt. Gotische Überreste lassen auf eine Erbauung im frühen 14. Jahrhundert schließen.
1609 wird das Gotteshaus unter Fürstbischof Julius Echter erweitert. Über die Gaden der ehemaligen Kirchenburganlage, die heute noch vorhanden sind, wird geschrieben: „... zum theil alt, zum theil neu, stehen gering umb die Kirchen, hindern nit.“
1693 wird das Langhaus der Kirche erweitert. 1776 malt Johann Peter Herrlein das wunderschöne Deckengemälde, die leidende, streitende und triumphierende Kirche darstellend.

1744 erhält die Gemeinde das Braurecht.
1811 wird Althausen, das bis zu diesem Zeitpunkt kirchlich von Königshofen betreut wurde, auf Betreiben des aus der Gemeinde gebürtigen letzten Abtes des Klosters Bildhausen, Nivardus Schlimbach, eigene Pfarrei. Schlimbach lässt auch einen Pfarrhof errichten.

1932 bis 1936 und 1970 bis 1972 werden Flurbereinigungen in Althausen durchgeführt.
1972 erfolgt die Eingemeindung in die Stadt Königshofen i. Gr.
 
Quellen:

Reinhold Albert, Heimat- und Archivpfleger des Landkreises Rhön-Grabfeld
 

 AutorIn Renate Remde
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Orte (www.rhoen.de)
Althausen/Grabfeld
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