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Aub (Ort)
 
 Beschreibung

750-450 v. Chr. ist die Gegend um Aub nachweislich besiedelt. Unweit des Dorfes finden sich in der Waldabteilung „Himmelreich“ auf einer Fläche von fünf Hektar 140 Grabhügel aus der Hallstattzeit.

1302 vermacht Graf Konrad von Wildberg der „ecclesiae S. Petri in villa Owe“ (Aub) den Zehnten am Hassberg. In der Folgezeit ist Aub ebenfalls Hennebergisches Lehen. Der Ortsname leitet sich von „In der Au“, im Volksmund „In D’r A“ ab, so dass der Ort fortan im Volk „Dra“ genannt wird.
1400 wird durch den Ritter zu Brennhausen, Jörg Truchsess, eine Vikarie in Aub gestiftet. Bauteile der ältesten, in dieser Zeit errichteten Kirche, sind heute noch vorhanden.
1603 erfolgt unter Fürstbischof Julius Echter eine Erhöhung des Kirchturms und das Aufsetzen eines Spitzdaches sowie eine Erneuerung der Kirche.
1610 wird die Dorfschmiede gebaut, die noch heute im Originalzustand vorhanden ist.
1744 verleiht Fürstbischof Friedrich Karl von Schönborn der Gemeinde das Braurecht.
1863 wird mit dem Bau der jetzigen, den Aposteln Peter und Paul geweihten Kirche, begonnen.
1908 wird die Kaplanei Aub neugegründet und ein Pfarrhaus errichtet.

1950 wird eine Flurbereinigung durchgeführt, 1969 das Dorfgemeinschaftshaus gebaut und ab 1971 der einsetzende Fremdenverkehr durch einen eigenen Verein koordiniert.
1976 wird ein Landschaftssee mit 1,1 ha Wasserfläche gebaut.

1978 wird Aub Stadtteil von Bad Königshofen.

Seit 1991 wird in Aub wieder ein uralter Brauch gepflegt - der Umgang der sogen. Steckenwächter, die ihr Dorf während des Sonntagsgottesdienstes bewachen.
 
Quellen:

Reinhold Albert, Heimat- und Archivpfleger des Landkreises Rhön-Grabfeld
 

 AutorIn Renate Remde
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Aub
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