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Aubstadt (Ort)
 
 Beschreibung

4500-1700 v. Chr. ist die Gegend um Aubstadt schon besiedelt, wie Ausgrabungen belegen.

904 geht Aubstadt in den Besitz des Klosters Fulda über. Der Ortsname bedeutet: Niederlassung in einem fruchtbaren, wasserreichen Tal.
1132 wird die „Perle des Grabfelds“, wie Aubstadt insbesondere wegen seiner guten Bodenbonität genannt wird, in einer Lehensurkunde des hennebergischen Hausklosters Veßra erwähnt. Auch das Kloster Wechterswinkel und Adelige aus dem Umland haben Besitz in Aubstadt.
Ab 1317 gewinnen die Freiherren von Bibra mehr und mehr Einfluss in der Gemeinde. 1402 ist es ganz in deren Besitz.

Um 1350 bereits entsteht der Kirchturm, der heute noch eine alte Glocke aus dem Jahre 1530 beherbergt. Die damalige Kirche ist Bestandteil einer Kirchenburganlage. Der Turm, der den Eingang zu der Anlage bildet, ist als Überbleibsel heute noch vorhanden. Die beiden Türme bilden heute das Wahrzeichen Aubstadts.

1499 wird ein Frühmesser (das ist ein Geistlicher, der früh die Messe hält) in der zur Pfarrei Herbstadt gehörenden Filiale Aubstadt genannt.
1530 erhalten die von Bibra das Patronatsrecht in Aubstadt. Nach Einführung der Reformation wird Aubstadt Filiale der evangelischen Pfarrei Höchheim.
1608 wird das zu klein gewordene Kirchenschiff unter Bernhard von Bibra abgebrochen und größer aufgebaut.
1699 geht der offizielle Pfarrsitz von Höchheim auf Aubstadt über.

1835 kaufen 143 Aubstädter Bürger den Haubachsee vom Staat. Der See wird in 144 Teile aufgeteilt und nach seiner Trockenlegung, die zehn Jahren währt, landwirtschaftlich genutzt.
 
Internet

Aubstadt
 

 
Quellen:

Reinhold Albert, Heimat- und Archivpfleger des Landkreises Rhön-Grabfeld
 

 AutorIn Renate Remde
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Aubstadt
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