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Bastheim (Ort)
 
 Beschreibung

Bekannt ist Bastheim als Hauptort des „Besengaus“ (die Gegend um den unteren Elsbach). Man zählte in dem kleinen Ort nicht weniger als 50 Handwerks- und Gewerbebetriebe, darunter eine Kunstschlosserei, einen Holzschnitzer und einen Maler, der Holztruhen in der Art alter Volkskunst verziert.

Der Ort, der in ältester Zeit »Westheim« geheißen haben soll, wird schon 795 in Fuldaer Schenkungsurkunden genannt; im Jahre 1000 kam er mit dem ganzen Salzforst ans Hochstift Würzburg. Später war das benachbarte, um 1140 gegründete Kloster Wechterswinkel im Dorfe reich begütert. Seit 1185 ist ein Edelgeschlecht derer von Bastheim nachgewiesen; die Herren hausten in einem Wasserschloss an der Els, das 1354 in einer Fehde mit dem Fürstbischof zerstört wurde. Mauerreste des »Castrum Symonides« wurden 1960 bei Bauarbeiten auf dem Simonshof aufgefunden.
Ein stattlicher Fachwerkbau wird im Volk »neues Schloss« genannt; über dem Eingang hält ein Löwe das Bastheim-Wappen. Dieses Bauwerk wurde im 17. Jahrhundert als Gesinde- und Gästehaus errichtet.

Die katholische Kirche (1868) ist neuromanisch. Bei der Restaurierung 1947/48 erhält sie ein neues Altarbild der Marienkrönung (Willy Jakob, Würzburg).
Sehenswert ist der Sebastiansbrunnen, der aus neun Rohren Wasser speit.

Nördlich desDorfes wurde ein vorgeschichtliches Gräberfeld am Hange des Dachsberges freigelegt; u. a. fand man das „Bastheimer Schwert“.

 
Quellen:

Karl Treutwein
 Unterfranken

 AutorIn Renate Remde
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Orte (www.rhoen.de)
Bastheim
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