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Batten (Ort)
 
 Beschreibung

Das alte Straßendorf (Ortsteil von Hilders) wurde von einem vorgeschichtlichen Weg durchquert, der vom Ortesweg bei der Milseburg abzweigte und über Frankenheim nach Thüringen führte.

1014 wurde es als Captura Waten erwähnt, 1058 als Batten.
Graf Albrat schenkte 1058 das Dorf an Fulda.
1239 überließ Gerl. von Haselstein dem Fuldaer Konvent die Vogtei.
1410 empfing Kurt Schelhorn das Dorf, soviel ihm davon zustand, zu Lehen.
1486 überliess das Domkapitel dem Abt die Wüstung, genannt das Baten.
Das fuldische Dorf Batten gehörte 1595 zum Zentgericht Auersberg. Fulda und Würzburg stand die Erbhuldigung zu.
Um 1560 gehörte Batten zur Pfarrei Hilders.

Im Jahr 1602 existierte eine Kapelle.
Die heutige Katholische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer (Zur unbefleckten Empfängnis) in Batten wurde 1737 bis 1741 erbaut und 1740 zu Ehren der Unbefleckten Empfängnis konsekriert. Sie ist – außer der evangelischen Pfarrkirche von Gersfeld – der einzige einheitliche Barockbau und eine der am reichsten ausgestatteten Barockkirchen des Landkreises Fulda.

Am Ortsausgang nach Thaiden steht eines der schönsten Fachwerkhäuser des Fuldaer Landes, eine ehemalige Mühle. Auffallend ist der dreistöckige Erkervorbau mit geschnitzten Eckpfosten und hölzerner Nepomukstatue in einer Rokokonische.

Batten hat drei Bildstöcke aufzuweisen.
Für die Wallfahrtskapelle St. Maria am Battenstein von 1709 wurden Kreuzwegs-Stationen und 1760 eine Kreuzigungsgruppe geschaffen.
 
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Erwin Sturm
 Die Bau- und Kunstdenkmale des Fuldaer Landes Verlag Parzeller & Co. Fulda
 AutorIn Renate Remde
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Batten
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