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Bauerbach (Ort)
 
 Beschreibung

Der schon 887 erwähnte Ort wurde 1297 von den Hennebergern an den Adel verkauft und entwickelte sich dadurch zu einem der typischen reichsritterschaftlichen Dörfer der Gegend.
1697 bis 1853 hatten die von Wolzogen das Gut inne.
Von Dezember 1782 bis Juli 1783 fand hier Friedrich Schiller nach seiner Flucht aus dem württembergischen Militärdienst als "Dr. Ritter" ein freundliches Asyl bei seiner mütterlichen Freundin Henriette von Wolzogen, in deren Tochter Charlotte er sich verliebte.
Der Gedankenaustausch mit seinem späteren Schwager, dem Meininger Literaten Wilhelm Friedrich Reinwald, half ihm, sein Selbstverständnis als Dichter zu stärken.
Sein Andenken wird bis heute gepflegt.
im heutigen Museum "Schillerhaus" findet man im Obergeschoss zwei ehemals vom dichter bewohnte Räume mit originaler Ausstattung.
Das kleine Bauerndorf hatte früher eine jüdische Gemeinde, die 1853 116 Mitglieder zählte, eine Synagoge hatte und von Kleinhandel und Barchentweberei lebte. Nur noch der jüdische Friedhof erinnert heute daran.
 
Quellen:

Dr. Günther Wölfing
 Kleine Hennebergische Landeskunde

 AutorIn Renate Remde
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