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Behrungen (Ort)
 
 Beschreibung

Behrungen liegt an der westlichen Peripherie des einstigen Amtes Römhild. Es kam erst spät nach langer Sonderentwicklung zu diesem.
Der 795 erwähnte Ort hatte sehr früh eine Kirche, worauf auch deren einstiges Petrus-Patrozinium hinweist. 1518/19 und 1618 neu erbaut, nach Schäden des 30jährigen Krieges repariert, weist sie wie eine Reihe anderer Dorfkirchen des Gleichberggebiets des frühen 17. Jh. noch gotische Formen auf, was auf den Einfluß des im benachbarten Würzburger Gebiet nach dem Bischof Julius Echter bezeichneten Julius-Stils („Echter-Gotik“) der Gegenreformation zurückzuführen ist. Die Wehrkirche war mit Gaden versehen, wie auch das stattliche Dorf befestigt war und zwei Tore hatte. Seit 1698 wurden hier fünf Jahr- und Viehmärkte abgehalten.

Behrungen war erst henneberg-schleusingisch, wurde aber 1440/53 zusammen mit Haina und Sülzdorf an Römhild abgetauscht, um 1549 nochmals an Schleusingen zu kommen. Es fiel dann 1660 an Altenburg, 1672 an Gotha, 1680 an Römhild, 1710 an Hildburghausen und 1826 an Meiningen, das den Ort mit dem zugehörigen kleinen Amt („Kellerei“) sofort Römhild angliederte.
 
Quellen:

Dr. Günther Wölfing
 Kleine Henneberger Landeskunde

 AutorIn Renate Remde
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