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Eyershausen (Ort)
 
 Beschreibung

799 schenkt Äbtissin Emhilt von Milz dem Kloster Fulda ihre Güter in „Hishereshus“ ((Eyershausen = bei den Häusern des Isher).

Um 1100 fällt Eyershausen an die Herrschaft der Grafen von Henneberg, von denen es 1473 an das Fürstbistum Würzburg kommt.
1456 bestätigt Bischof Johann III. von Grumbach die zu Eyershausen gestiftete Frühmesse. Zuvor gehört der Ort lange Zeit zur Urpfarrei Untereßfeld und später zu Trappstadt.
1509 gibt Bischof Lorenz von Bibra dem Ort eine Dorfordnung.
1575 wird unter Fürstbischof Julius Echter, der die Gegenreformation in der Gemeinde durchführen lässt, eine kath. Pfarrei gegründet.
1643 wird das Dorf von den Schweden eingeäschert.
1744 erhält Eyershausen das Braurecht.
1751/52 wird eine neue Kirche, ein gefälliger Rokokobau, errichtet. Die Deckengemälde werden von Georg Anton Urlaub gemalt, Johann Peter Herrlein und Johann Joseph Keßler wirken ebenfalls bei der Ausgestaltung mit, so dass das Gotteshaus als eines der schönsten in weitem Umkreis gilt.

1958 wird eine Flurbereinigung durchgeführt.
1972 wird Eyershausen Stadtteil von Königshofen i. Gr.
 
Quellen:

Reinhold Albert, Heimat- und Archivpfleger des Landkreises Rhön-Grabfeld
 

 AutorIn Renate Remde
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Orte (www.rhoen.de)
Eyershausen
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