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Fulda (Ort)
 
 Beschreibung

Erste Besiedlungen im Fuldaer Gebiet sind in der Zeit um 5000 v. Chr. nachgewiesen. Durch die Völkerwanderung kamen neue Siedler in die Region.
Die Entwicklung des Ortes begann 744.
Im 8. Jh. wurde die Ratgarbasilika (benannt nach dem Abt Ratgar) erbaut. Erste Bauern und Handwerker siedelten sich um das Kloster an.
Im Jahre 1114 wird Fulda das erste Mal als Stadt (Civitas) erwähnt.
Abt Marquard befestigte 1162 die Stadt mit einer Stadtmauer.
Fürstabt Heinrich von Weilnau ließ zwischen 1294 und 1312 eine Abtsburg bauen, in der er außerhalb des Klosters residierte. Die zwischen 1294 und 1312 erbaute Abtsburg wurde im 17. Jahrhundert durch Fürstabt Johann Friedrich von Schwalbach in ein Renaissanceschloss umgebaut.
1208 wird Fulda zur Stadt erhoben.
Die Bauern im Fuldaer Land beteiligten sich 1525 am Deutschen Bauernkrieg. Hier war der Pfaff von Dipperz Hans Dahlhopf von Bedeutung. Der Aufstand wurde durch eine Schlacht am Frauenberg niedergeschlagen.
1700 wurde Johann Dientzenhofer zum Stiftsbaumeister in Fulda ernannt. Er sollte an der Stelle der Ratgar-Basilika einen neuen Dom und ein Stadtschloss im barocken Stil erbauen.
Als eine der ersten Straßen in Hessen wurde 1764 die Straße zwischen Frankfurt und Fulda zu einer Chaussee ausgebaut.
Die Universität Fulda (1734 bis 1805) besaß vier Fakultäten: Theologie, Philosophie, Medizin und Jura.
Im Jahre 1806 nahm Napoleon die Provinz Fulda ein. 1810 wurde sie Teil des Großherzogtums Frankfurt. Auf dem Wiener Kongress (1815) wurde die Provinz aufgelöst und an Kurhessen abgegeben.
Im Zweiten Weltkrieg wurde Fulda 1944 bei einem Luftangriff zu einem Drittel zerstört.

 AutorIn Diana Scheidler
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Fulda, Stadt
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