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Gabolshausen (Ort)
 
 Beschreibung

1234 verkauft Graf Otto von Botenlauben dem Stift Würzburg die ehemals zwei Dörfer bildenden, jetzt zu einem verbundenen Ort „Gebolshusin et Hagin“. Der Ortsname leitet sich von den Häusern des Gebolt ab. Die Ersterwähnung soll bereits 820 erfolgt sein.

1354 kommt Gabolshausen durch Kauf von Graf Eberhard von Württemberg an das Hochstift Würzburg. Zuvor ist es Bestandteil des hennebergischen Amtes Heldburg.

1598 wird über die beiden Torhäuser von Gabolshausen berichtet: „... sind sehr alt. Niemand weiß, wann sie gebaut!“ Eines der beiden der ehemaligen Dorfbefestigung dienenden Torhäuser steht heute noch am Westausgang des Dorfes.

1610 wird über die romanische Dorfkirche berichtet, sie sei „..sehr alt, gar dumpf wegen der Gaden so auf dem Kirchhof stehen.“ Gabolshausen, das schon seit alter Zeit Filiale der Pfarrei Untereßfeld ist, besaß also einstmals ebenfalls eine Kirchenburg. Die Kirche wird unter Julius Echter um 1600 erweitert.

1767 schafft der Hofheimer Bildhauer Karl Albert den in der Ortsmitte stehenden Rokokobildstock. Er gilt als die schönste Rokokoarbeit in Franken. Das Original wird im Würzburger Diözesan-Museum ausgestellt.

1910 wird die uralte Kirche abgebrochen, eine neugotische Kirche entsteht.

1972 wird Gabolshausen Stadtteil von Königshofen i. Gr.
 
Quellen:

Reinhold Albert, Heimat- und Archivpfleger des Landkreises Rhön-Grabfeld
 

 AutorIn Renate Remde
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Orte (www.rhoen.de)
Gabolshausen
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