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Großbardorf (Ort)
 
 Beschreibung

Ca. 2.500 v. Chr. ist die Gegend um Großbardorf bereits besiedelt.

789 wird „Pargthorfum“ (Dorf an der Barget) in der Karolingerzeit in einer Schenkungsurkunde des Klosters Fulda erstmals genannt.
1165 tauscht das Kloster Wechterswinkel den Zehnt in Großeibstadt gegen ein Gut in Großbardorf.
1305 fällt Großbardorf nach dem Aussterben der Grafen von Wildberg zur Hälfte an die Grafen von Henneberg und zur anderen an das Hochstift Würzburg. Großbardorf gehört fortan zum würzburgischen Amt Wildberg.
1609 wird ein Drittel des Dorfes durch ein Großfeuer vernichtet, weitere große Brände gibt es 1724 und 1887.
1594 stiften die Eheleute Wolf Riter und Ursula Wirsing einen bemerkenswerten Bildstock im Friedhof. Er zeigt das Paar und acht Söhne sowie eine Tochter.
1614/15 wird unter Fürstbischof Julius Echter eine neue Kirche errichtet, deren Langhaus 1790 erweitert wird.
1618-48 wird Großbardorf im Verlauf des 30jährigen Kriegs beraubt, geplündert und abgebrannt. 1653 vermerkt ein Visitationsbericht, die „... abgebrannte Kirch ist allda wieder gantz ausgebaut“.
1688 ist das benachbarte Kloster Bildhausen neben dem Kloster St. Johannis unter Wildberg sowie der Würzburger Domprobstei größter Lehensinhaber in Großbardorf.
1800 - 1802 erhält der junge Friedrich Rückert bei Pfarrer Neurer in Großbardorf vorgymnasiale Lehrstunden. Ein Gedicht Rückerts („Der Weg nach Großbardorf war öd und etwas fern ....“) erinnert an diesen späterhin berühmt gewordenen Gast.

1975/76 erfolgt der Neubau des Langhauses der Kirche nach Plänen von Walter Schilling.
 
Quellen:

Reinhold Albert, Heimat- und Archivpfleger des Landkreises Rhön-Grabfeld
 

 AutorIn Renate Remde
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Orte (www.rhoen.de)
Großbardorf
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