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Großeibstadt (Ort)
 
 Beschreibung

786 wird „Ibesstat“ bei der Schenkung einer Hube des Bischofs Willibald von Eichstätt an das Kloster Fulda erstmals genannt

1317 ist Großeibstadt Bestandteil der Grafschaft Henneberg, und zwar des hennebergischen Amts Kissingen. Weitere Lehensträger im Ort sind in der Folgezeit u.a. die Klöster St. Stefan in Würzburg, Fulda und Wechterswinkel, die Domprobstei Würzburg, die von Heßberg und die Truchseß von Wetzhausen.

1459 wird eine dem heiligen Johannes dem Täufer geweihte Kirche bezeugt.
1613/14 entsteht unter Bischof Julius Echter eine neue Kirche und gleichzeitig ein Pfarrhaus.
1616 sterben bei einem Großfeuer 17 Menschen. Lediglich 12 der 126 Wohnhäuser, dazu Kirche-, Pfarr- und Schulhaus bleiben verschont.
1631 wird das Schmiedstor urkundlich genannt. Es ist das letzte verbliebene Tor der ehemals vier Torhäuser, die Bestandteil der Dorfbefestigung waren.
1758 wird die Kreuzkapelle am Ortsrand errichtet. Sie wird 1923 zur Kriegergedächtniskapelle umgestaltet.

1954 und in den folgenden Jahren wird zwischen Großeibstadt und Aubstadt eine umfangreiche vorgeschichtliche Siedlung aus der Hallstattzeit (ab etwa 700 v. Chr.) ausgegraben.

1966 wird eine neue Kirche konsekriert. Vom alten Baubestand bleibt der Kirchturm erhalten, der in seinen ältesten Teilen auf das 14. Jahrhundert zurückreicht.
 
Internet

Großeibstadt
 

 
Quellen:

Reinhold Albert, Heimat- und Archivpfleger des Landkreises Rhön-Grabfeld
 

 AutorIn Renate Remde
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Orte (www.rhoen.de)
Großeibstadt
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