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Henneberg (Ort)
 
 Beschreibung

Henneberg ist ein Straßendorf, über dessen eigentliche Geschichte wenig bekannt ist. Es wird stets in Verbindung gebracht mit der Henneburg, an deren Berghang es liegt.
Erwähnenswert ist die Dorfkirche, ein Steinbau, der um 1500 entstand. Ihr Kirchturm weist im Obergeschoß Fachwerk auf, was für die Region um Meiningen relativ häufig ist.

In der Zeit der Teilung Deutschlands waren in Henneberg - wie in fast allen Dörfern entlang der DDR-Staatsgrenze - Grenztruppen stationiert. Für Ortsfremde war der Zugang zu den Grenzdörfern nur in seltenen Ausnahmefällen möglich.
Jahrzehntelang war Henneberg für die Bürger der Region eine der wenigen Grenzübergangsstellen für Südthüringen und war genau wie die anderen streng bewacht.
Von dem Gebäudekomplex der Kontroll- und Sicherungseinrichtungen auf der Schanz sind nur die Rohbauruine des kurz vor der Wende begonnenen Zollgebäudes und die Reste eines Wachturms übrig. Einige Bestandteile der DDR-Sicherungsanlagen sind jetzt unmittelbar hinter der Grenze im benachbarten Eußenhausen zu besichtigen.
Außerdem erinnert eine Station des Friedenswegs, der entlang des ehemaligen Todesstreifens verläuft, an diese Zeit.

Über die Geschichte des Grafenhauses der Henneberger informiert ausführlich das Hennebergische Museum in Kloster Veßra. Auch ein Besuch des Hennebergischen Museums in Münnerstadt lohnt sich.
 
Internet

Henneburg
 

 AutorIn Renate Remde
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Orte (www.rhoen.de)
Henneberg
Erleben
Museen
Henneberg-Museum, Münnerstadt
Anlagen
Blick von der Henneburg auf Henneberg
Denkmal für Flucht und Vertreibung bei Henneberg
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