Kontakt Die Redaktion Das Projekt Artikel schreiben
Suchworte
Ipthausen (Ort)
 
 Beschreibung

1244 tritt „Yptehusen“ erstmals urkundlich in Erscheinung. Der Name lässt vermuten, dass es sich um eine sehr alte Siedlung handelt.

1317 gehört Ipthausen zum hennebergischen Amt Heldburg. In der Nähe soll sich in jener Zeit eine Burg befinden, und zwar an der Stelle wo heute das „Berghäuschen“ steht.


1574 wird in einem Schreiben mitgeteilt: „Ypthausen ist mit der Statt Königshofen eine Gemaind, werden die Inwohner auch fur Bürger von Königshofen gehalten.“ 1818 wird Ipthausen eine eigenständige Gemeinde.

1739 wird mit päpstlicher Bestätigung eine Marianische Bruderschaft gegründet. Eine als Gnadenbild verehrte Pieta aus dem 17. Jahrhundert in der Kirche steht im Mittelpunkt einer Wallfahrt, die bis ins 20. Jahrhundert andauert.

1749 - 1754 wird an Stelle einer mittelalterlichen Michaelskapelle nach Plänen des Königshöfer Maurermeisters Johann Michael Schmitt eine neue Kirche errichtet. Georg Anton Urlaub, ein Schüler des berühmten Venezianers Tiepolo, schafft in der Wallfahrtskirche Mariä Geburt prächtige Deckengemälde. Die Kirche ist mit ihrer schmucken Rokokoausstattung ein Juwel.

1915 wird berichtet, im Dorf befinden sich malerische Bauernhäuser mit den für die Königshöfer Gegend charakteristischen gedeckten Laufgängen.
 
Internet

Wallfahrtskirche "Maria Geburt" Ipfthausen
 

 
Quellen:

Reinhold Albert, Heimat- und Archivpfleger des Landkreises Rhön-Grabfeld
 

 AutorIn Renate Remde
 btn_white_zurueck

Orte (www.rhoen.de)
Ipthausen
  Kommentar hinzufügen