 | Jossa (Ort) |
| | |
| | Beschreibung
Zu Jossa hatten 1375 ( erste urkundliche Erwähnung) und später die von Lüder Besitz.
1604 stand das Dorf denen von Boyneburg und von Rom als Lüderschen Erben zu und wurde damals der Landhuldigung an Fulda entzogen.
Es bildete mit Schloß Großenlüder und Müss ein Gericht der Buchischen Reichsritterschaft.
Kirchlich ist Jossa eine Filiale der Pfarrei Hosenfeld.
1656 gab es eine Kapelle. Die Lage der alten Kapelle wird noch durch ein Steinkreuz des 19. Jahrhunderts bei der Kirche markiert.
1702 wurde beim Schlingenhof eine schlichte barocke Wallfahrtskapelle gebaut für ein Vesperbild (Gnadenbild), das bereits 1656 als wundertätig galt. Die Kapelle ist auch als "Schlingenkapelle" bekannt.
Die neugotische katholische Filialkirche stammt aus dem Jahr 1892. Auch ihr Altar ist neugotisch.
Jossa hat drei Bildstöcke sowie alte Grenzsteine aufzuweisen.
|
| | Lesen
 | Erwin Sturm | | | Die Bau- und Kunstdenkmale des Fuldaer Landes
Verlag Parzeller & Co. Fulda
|
|
| | Quellen:
 | Dr. Heinrich Reimer | | | „Historisches Ortslexikon für Kurhessen“
N.G. Elwert’sche Verlagsbuchhandlung Marburg (Hessen)
|
|
| | AutorIn Renate Remde |
| |  |