Kontakt Die Redaktion Das Projekt Artikel schreiben
Suchworte
Leimbach (Ort)
 
 Beschreibung

Westlich der Kur- und Kreisstadt Bad Salzungen liegt das große Dorf Leimbach.
Leimbach ist besonders den Prähistorikern ein Begriff. Bei der Abtragung eines Kiesrückens südwestlich des Bahnhofs wurde im Jahre 1878 ein Urnenfeld der Latènezeit entdeckt, dessen Ausgrabung einen reichen Fundus an Keramik, Lanzenspitzen, Ringen, Fibeln und dergl. aus Eisen und Bronze zutage förderte, der auf eine bedeutende Siedlung in den letzten vorchristlichen Jahrhunderten schließen lässt.
Leimbach war zunächst im Besitz der Frankensteiner und ging 1330 an die Henneberger über. Der Ort war aber zugleich der Stammsitz eines eigenen Adelsgeschlechtes, derer von Leimbach, welche für die Zeit von 1146-1478 nachweisbar sind. Nach dem Erlöschen ihrer Linie übernahmen es die Haun, von denen der Besitz an die von Buttler zu Wildprechtroda überging.
Letztere ließen im 17. Jahrhundert ein neues Herrenhaus als schlichten, rechteckigen zweigeschossigen Massivbau mit vorgestelltem Treppenturm auf dem Grundriss eines halben Achtecks erbauen. Das ehemalige Schloss der Familie Buttlar befindet sich im Schlossweg.

Das Gotteshaus, die evangelische Kirche, wurde am 4. Advent 1927 durch Kirchenrat Köhler aus Eisennach eingeweiht. Bis dahin war Gottesdienst in der Schule. 1991 wurde eine elektronische Orgel installiert und 1993 ist eine zweite Innenerneuerung vorgenommen worden.
 
Quellen:

Dr. Günther Wölfing
 Kleine Henneberger Landeskunde
Internet
 

 AutorIn Renate Remde
 btn_white_zurueck

Orte (www.rhoen.de)
Leimbach/Bad Salzungen
  Kommentar hinzufügen