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Oberalba (Ort)
 
 Beschreibung

Ober- und Unteralba liegen an einer alten Nord-Süd-Verbindung vom Wiesenthaler Pass kommend, zum Emberg emporstrebend und führt dann weiter in Richtung Geisa. Ihre Namen sind von denen des Baches abgeleitet, an dem sie liegen, dessen Name im Mittelalter 'Albaha' lautete.1183 werden Güter des Klosters Königsbreitungen in Albaha erwähnt. Erst später werden zwei Alba unterschieden. 1325 sind beide Orte als 'Alba und Alba' historisch bezeugt.1378 kauft Toylde v. Reckerod Güter und Einnahmen unter anderem in Obirn Alba. 1512 wurden Ober- und Unteralba, zum Amt Fischberg gehörig, in einer Fehde des Ritters Ernst v. Brandenstein mit Henneberg durch die Ritter v. Hansen, v. Hopfgarten und v. Herbilstatt, eingeäschert. 1813 wurden beide Dörfer beim Rückzug der Franzosen stark in Mitleidenschaft gezogen.
In Oberalba steht eine Kapelle aus 1677, die lange Zeit zweckentfremdet als Schafstall und Spritzenhaus genutzt wurde. Nachdem viele Männer aus Oberalba Hand angelegt hatten, wurde die Kapelle, als Gotteshaus wiederhergerichtet, ein kleines Schmuckstück. In Unteralba steht die evangelische Filialkirche aus dem Jahre 1708 wurde 1934 vom Eisenacher Restaurator Brühl im Stil des Bauernbarock eingerichtet und nach letzter Renovierung erstrahlt sie seit 1983 wieder in neuen Glanz.
 
Internet

Voss, G.
 Bau- und Kunst- Denkmäler Thüringens. Heft XXXVII. Grossherzogthum Sachsen- Weimar- Eisenach. Jena: G. Fischer, 1911

 
Quellen:

Achim Fuchs
 Die Ortsnamen an den Oberläufen von Felda, Herpf und Katz (Teil 2)

 AutorIn Diana Scheidler
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Orte (www.rhoen.de)
Oberalba
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