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Oberbach (Ort)
 
 Beschreibung


Der Ortsteil von Wildflecken liegt 9 Kilometer nordöstlich von Brückenau. Oberbach war, wie auch Wildflecken, eine ohne Zustimmung des Bischofs angelegte Siedlung. Der verhältnismäßig junge Ort entstand erst in der 3. Kolonisationsperiode des Salzforstes um 1535 und gehörte zum Hochstift Würzburg. Immer wieder wurde der Abriss der Siedlung gefordert. Die Gnadengesuche der Siedler hatten aber letztlich Erfolg.
Im Jahre 1585 wurde im Zuge der Gegenreformation durch Julius Echter das Schankrecht verliehen. Die erste Schule wurde 1632 eröffnet. 1764 durften 3 Jahr- und 3 Viehmärkte abgehalten werden.
Die in der Mitte des 18. Jahrhunderts erbaute „Krugbäckerei“ bestand bis 1914.
1820 wurden Oberbach die alten Marktrechte (3 Märkte, 1 Viehmarkt) anerkannt.
Eine große Bedeutung für Oberbach war der Bau der Bahnlinie von Brückenau nach Wildflecken im Jahre 1908.
Bis 1912 wurden im Brennofen der Ziegelhütte Steine gebrannt.
Mit der Errichtung des Truppenübungsplatzes 1938 wurden die Gemeinden Rothenrain, Altglashütten, Silberhof und Reußendorf abgesiedelt.
1945 marschierten auch in Oberbach die Amerikaner ein.
Im Zuge der Gebietsreform von 1978 kam der damalige Markt Oberbach als Ortsteil zu Wildflecken hinzu. Der Titel „Markt“ blieb der entstandenen Großgemeinde erhalten.



Die katholische Pfarrkirche „Mariae Himmelfahrt“ ist im wesentlichen ein Bau des Jahres 1612. Stuck und Gemälde der Langhausdecke, sowie einige Holzfiguren entstanden um 1700, Seitenaltäre, Kanzel und Taufstein um das Jahr 1770.
Das Pfarrhaus, ein sehr schöner Fachwerkbau, wurde 1612/13 errichtet.

 
Lesen

Markt Wildflecken in Wort und Bild
 Geiger-Verlag
 
Quellen:

Karl Treutwein
 Unterfranken

 AutorIn Renate Remde
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