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Oberelsbach (Ort)
 
 Beschreibung

Der an der oberen Els gelegene Ort war früher wegen seiner Nußbaumpflanzungen als „Nußdorf" in ganz Franken bekannt.

Die 812 genannte »Villa Oberespe« war wohl der Ursprung der Siedlung, die bis ins 14. Jh. der Abtei Fulda gehörte. Damals gab es auch ein Adelsgeschlecht, das sich nach der Ortschaft nannte. Später im Besitz des Klosters Wechterswinkel, kam sie zuletzt ans Juliusspital Würzburg. Der 30jährige Krieg hinterließ nur noch wenige Häuser. Von 1556 bis ins 20. Jh. wurde Oberelsbach immer wieder von schweren Brandkatastrophen heimgesucht.
Die katholische Pfarrkirche liegt über dem Dorf, von einer Mauer umzogen. Das stattliche Bauwerk mit hohem Fassadenturm wurde 1765/84 durch Johann Michael Schmidt aus Königshofen errichtet. Die neuen Deckenbilder sind von krausen Rokokostukkaturen umrahmt. Den mächtigen Hochaltar schuf um 1750 Christian Lux aus Neustadt, die Seitenaltäre sind zierliche Rokokoarbeiten mit schönen Mittelfiguren, die Kanzel ist klassizistisch.

Das alte Schulhaus (Echter-Bau neben der Kirche) ist das Geburtshaus des Barockkomponisten Valentin Rathgeber (1682-1750), dem auch ein Brunnen auf dem Marktplatz gewidmet ist. Heute ist in dem Gebäude ein Tabakpfeifenmuseum zu besichtigen.

Brauchtumspflege: Jährlich am Sonntag Kantate findet ein „Heiratsmarkt“ statt.

Auf dem Gangolfsberg befinden sich Reste einer Ringwallanlage.

 
Internet

Wüstungen Lanzing (Lanzig) und Lohr bei Oberelsbach:
 

 
Quellen:

Karl Treutwein
 Unterfranken

 AutorIn Renate Remde
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Orte (www.rhoen.de)
Oberelsbach, Markt
Erleben
Museen
Deutsches Tabakpfeifenmuseum, Oberelsbach
Infozentrum "Haus der Langen Rhön", Oberelsbach
Anlagen
Altar der Kirche von Oberelsbach
Deckengemälde in der Kirche Oberelsbach
Denkmal für Valentin Rathgeber in Oberelsbach
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