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Rosa (Ort)
 
 Beschreibung

Urkundlich erwähnt wurde Rosa das erste Mal am 15.04.825 in Verbindung mit der Schenkung an das Kloster Fulda. Als Lehn an Bertold von Wildprechtroda im Jahre 1317 ausgegeben, dann 1350 verkauft an Johann Schenk von Lichtenberg und schließlich als Pfarrstück 1390 an Wetzel von Stein gegangen, hat der Ort eine ziemlich wechselvolle Geschichte hinter sich.
Selbst kriegerische Auseinandersetzungen fanden hier statt. Der Sage nach soll eine große Schlacht zwischen Kaiser Heinrich VI. und Otto von Nordheim in Flattich, einer zu Rosa gehörenden Wüstung ausgetragen worden sein. Eine zweite Wüstung, Diethaus, lag 1343 zwischen Rosa und Georgenzell. Fundamente des Ortes sind noch heute vorhanden.
Das Dorf Rosa ist benannt nach dem Rosabach.

Teil der historischen Informationen des Ortes: Der Kirchturm von Rosa hat eine ungewöhnliche Bauansicht: Er lehnt ohne Verband an der Westseite des wohl im 17. Jh. erbauten Langhauses.
Diese erklärt sich vielleicht mit der ursprünglichen Funktion des Turms als Bergfried einer 1456 erwähnten Kemenate.
Die Überlieferung besagt, dass diese neben der Kirche stand und im 17. Jahrhundert abgerissen wurde. (Das zugehörige Gut hatte nur Reithofcharakter und wurde 1714 zum Rittergut erhoben. Es wechselte oft die Besitzer.)

Da auch die Kirchhofmauer Schießscharten enthielt, scheint es sich um eine Wehranlage in der Benachbarung von Kleinburg und Wehrkirche gehandelt zu haben.
 
Quellen:

Dr. Günther Wölfing
 Kleine Henneberger Landeskunde

 AutorIn Renate Remde
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