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Saal (Ort)
 
 Beschreibung

Der Ort wird schon 801 als »Sala« in Fuldaer Schenkungsurkunden genannt; später war er im Besitz der Grafen von Henneberg; 1354 an das Hochstift Würzburg gelangt, wurde Saal Sitz einer eigenen Cent.
Die Ansiedlung kleinerer Industrieunternehmen hat maßgeblich zum wirtschaftlichen Aufschwung Saals beigetragen.

Die katholische Pfarrkirche wurde 1607/12 unter Benutzung älterer Mauerteile erbaut und 1885 nach Westen erweitert. Ihr wuchtiger Kirchturm bildet mit dem Wehrturm der einstigen Friedhofbefestigung eine malerischen Baugruppe.
Die Sakramentsnische an der nördlichen Chorwand ist eine beachtliche spätgotische Arbeit (1450 70). Auch der reichverzierte barocke Taufstein (1708) verdient Erwähnung.

Das schöne Fachwerkrathaus aus dem Jahre 1592 wurde 1962 renoviert.
Über die Saale führt eine dreibogige Steinbrücke mit Heiligenfiguren.

Zu Saal gehört die nahegelegene Wallfahrtskirche Maria Findelberg.


Weiter zur Chronik Saal a.d. Saale

Vorgeschichtliche Funde belegen die Anwesenheit des Neandertalers.

 
Quellen:

Karl Treutwein – „Unterfranken“
 

 AutorIn Renate Remde
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Orte (www.rhoen.de)
Saal a.d. Saale, Markt
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