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Trappstadt (Ort)
 
 Beschreibung

Der Ort lag früher an der wichtigen Verbindungsstraße zwischen Franken und Thüringen; auch war hier eine Relaisstation der Thurn und Taxischen Post. Stattliche Wirtshäuser zeugen noch von jener Zeit.

Das "Ganerbendorf" Trappstadt hat eine äußerst interessante Besitzgeschichte. Wenn sich im 13. Jh. noch die Grafen von Henneberg und die Klöster Theres und Veilsdorf in die Güter der Ortschaft teilten, so waren es 300 Jahre später bereits zwölf Ganerben, die 1524 eine gemeinsame Dorfordnung erließen. Um 1600 war das Dorf in vier Ganerbenviertel aufgeteilt, deren jedes im Wechsel für ein Jahr den Schultheißen stellen durfte.

Das Schloss war Besitz der Freiherren v. Bibra. Das »alte Schloss« ist ein Bauwerk der Echterzeit (1616) mit geschweiften Stirngiebeln. Der zweiflügelige neue Bau ist eine einfache Spätbarockanlage (um 1700); es birgt im Obergeschoß einen reichstuckierten Saal.

Das Rathaus ist eines der eigenartigsten Frankens: Der schöne Fachwerkbau des 17./18. Jahrhunderts ist als Torhaus quer über die nach Alsleben führende Straße gebaut.

Die katholische Pfarrkirche liegt auf leichter Anhöhe am südlichen Ortsrand.

Mehrere Bildstöcke, Figuren und Wegkreuze wurden durch den Bildhauer Sebastian Metz geschaffen.


Weiter zur Chronik von Trappstadt
 
Quellen:

Karl Treutwein – „Unterfranken“
 

 AutorIn Renate Remde
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Orte (www.rhoen.de)
Trappstadt
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