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Heinrich Henkel
(Historische Persönlichkeit)
 
  Lebensgeschichte

Heinrich Henkel studierte in Frankfurt Klavier bei Aloys Schmitt und in Offenbach, wo er wohnte, Theorie bei Johann A. André. Während dieser Zeit ordnete Heinrich die Mozart-Handschriften Andrés und gab 1841 (anonym) ein Verzeichnis der Handschriften heraus.1842 übernahm er die Vertretung seines erkrankten Stiefbruder Georg Andreas Henkel am Lehrerseminar. 1846/47 studierte Heinrich in Leipzig bei Felix Mendelssohn-Bartholdy. Zurück in Fulda wurde er im Revolutionsjahr 1848 Mitglied des politisch stark engagierten Turnvereins und leitete die Bürgergarden-Kapelle. Seit 1849 lebte und wirkte er in Frankfurt als Musiklehrer, Dirigent und Pianist. Von 1859 bis 1862 leitete er u. a. den Frankfurter Philharmonischen Verein. Mit Kollegen gründete er 1860 die erste Frankfurter Musikschule, deren langjähriger Leiter er war. 1883 wurde er zum Königlich-Preußischen Musikdirektor ernannt. 1890 erhielt er von der Universität Marburg den Ehrentitel Doctor musices h.c. Heinrich Henkel starb hochgeehrt in Frankfurt a. Main am 10. April 1899

Unter Heinrichs zahlreichen Kompositionen, sie sind zum größten Teil im Verlag André, Offenbach, erschienen, finden sich Unterrichtswerke, Klavierstücke, Kammermusik, Orchesterwerke und Vokalkompositionen. Er schrieb die "Mitteilungen aus der musikalischen Vergangenheit Fuldas" und die "Chronik der Familien Zahn, Staab und Henkel".
 
Quellen:

Rehm, Gottfried, Musikantenleben. Beiträge zur Musikgeschichte Fuldas und der Rhön im 18. und 19. Jahrhundert, Fulda 1997
 

 AutorIn Birgit Schmalz
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Orte (www.rhoen.de)
Fulda, Stadt
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