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Friedrich Mosengeil
(Historische Persönlichkeit)
 
  Lebensgeschichte

Friedrich Mosengeil wurde 1773 in Schönau bei Eisenach geboren. Er verbrachte seine Kindheit in Breitungen, wo sein Vater als Geistlicher wirkte.
Mosengeil studierte 1791 in Jena Theologie und wirkte bis 1805 als Deutschlehrer an Heinrich Cottas Forstlehranstalt in Zillbach. 1805 kam er als Erzieher des Prinzen Bernhard Erich Freund nach Meiningen. 1821 war er in Meiningen Oberkonsistorialrat.
Neben seinen pädagogischen Aufgaben betätigte sich Friedrich Mosengeil auch als Dichter. Er schrieb meistens religiöse Gedichte und idyllische Schilderungen wie zum Beispiel „Liebenstein und die neuen Arkadier“ (1826). Er steuerte auch Beiträge für Christoph Martin Wielands „Der teutsche Merkur“ bei. Mit dem aus dem Rhöndorf Roßdorf stammenden Romanschriftsteller Johann Ernst Wagner verband ihn eine enge lebenslange Freundschaft.
Friedrich Mosengeil starb 1839. Unweit der Gruftkapelle im Englischen Garten in Meiningen kann man die drei Gräber der Familie Mosengeil finden.
  Bedeutung

Friedrich Mosengeil gilt als einer der Erfinder der deutschen Kurzschrift. 1796 erschien in Eisenach seine Schrift „Stenographie, die Kunst, mit der höchstmöglichsten Geschwindigkeit in Kürze in einfachen Schriftzügen völlig verschiedene Zeichen zu schreiben.“
1819 kam in Jena das umfangreichere „Lehrbuch der teutschen Stenographie“ heraus.


 
Quellen:

Rhön-Spiegel -März 2007
 

 AutorIn Frau Pabst
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Orte (www.rhoen.de)
Meiningen
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