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Johann Georg Pfranger (Hofprediger zu Meiningen)
(Historische Persönlichkeit)
 
  Lebensgeschichte

Johann Georg Pfranger lebte von 1745 -1790. Er war Hofprediger in der Residenzstadt Meiningen an der Werra.
Pfranger stand bis zu seinem Tod in freundschaftlichen Kontakten mit Friedrich Schiller, der zu dieser Zeit unter dem Decknamen "Dr. Ritter" in Bauerbach (bei Meiningen) lebte.
1779 hatte Gotthold Ephraim Lessing sein Drama "Nathan der Weise" veröffentlicht. Darin behauptete der Vertreter der deutschen Aufklärung die Gleichwertigkeit von jüdischer, christlicher und moslemischer Religion.
Johann Georg Pfranger war mit dieser Sichtweise nicht einverstanden und gab 1782 als "Nachtrag zu Nathan der Weise" das Drama "Der Mönch vom Libanon" heraus.
Dieses "dramatische Lehrgedicht" gelangte zwar auf keine Bühne, erlebte aber zwei Nachauflagen und wurde zu jener Zeit, vor allem im Meininger Land, heftig diskutiert.
In die damaligen Streitgespräche im Spannungsfeld von christlichem Bekenntnis und religiöser Toleranz wurde auch der junge Schiller einbezogen.

  Bedeutung

Der Hofprediger Johann Georg Pfranger gehörte zu den einheimischen Kirchenliedautoren.
Mit seinem Drama "Der Mönch vom Libanon" schuf er 1782 ein Gegenstück zu Lessings "Nathan der Weise".
Gemeinsam mit seinem besten Freund Wilhlem Reinwald, Bibliothekar am herzoglichen Hof und Schillers Schwager, bearbeitete er das Sachsen-Koburg-Meiningische Gesangbuch, welches auch 15 eigene Lieder enthielt.




 
Quellen:

Internet
 

 AutorIn Frau Pabst
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Orte (www.rhoen.de)
Meiningen
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