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Otto Friedrich Tobias Voigt ("Freund und Vater der Armen")
(Historische Persönlichkeit)
 
  Lebensgeschichte

Otto Friedrich Tobias Voigt entstammte einer begüterten und angesehenen Salzunger Familie. Er war Juwelier und lange Jahre in Chile tätig. Seinen Lebensabend verbrachte er daheim im Voigt'schen Hause am See. Als "gemachter Mann" kam er aus Amerika zurück. Man nannte ihn hier nur den "Goldonkel", nicht nur weil er Juwelier war. Er war sehr vermögend und wo er nur konnte, suchte er die Not und die Armut seiner Landsleute zu mildern.

1872 war das Armenhaus St. Wendel (Sondersiechenhaus) im Osten der Stadt abgerissen worden.

Testamentarisch hatte Voigt bestimmt, dass vor den Toren der Stadt, in der Allendorfer Straße (der heutigen August-Bebel-Straße), anstelle des einstigen Armenhauses ein modernes Armenhaus auf seine Kosten errichtet werden soll (Tobias-Voigt-Stiftung).
Dieses Gebäude ist im Jahre 1892 eingeweiht worden.
  Bedeutung

Genau 100 Jahre später wurde eben dieses Haus nach umfangreicher Sanierung wieder bedürftigen Menschen zur Verfügung gestellt. Am 05.10.1992 ist hier ein Nichtsesshaftenheim eröffnet worden. Somit erfüllt sich auch heute noch das Vermächtnis von Otto Friedrich Tobias Voigt, dass das Gebäude in Not geratenen Menschen Unterkunft geben soll.

Auf dem Husenfriedhof kann man am Grabmal von Tobias Voigt nachlesen, dass er "ein Freund und Vater der Armen" gewesen ist.
Eine Straße in seiner Heimatstadt trägt - ihm zum Gedenken - seinen Namen.


 
Quellen:

Internet
 

 AutorIn Frau Pabst
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Orte (www.rhoen.de)
Bad Salzungen
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