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Konrad Zuse
(Historische Persönlichkeit)
  1910 bis 1995
  Lebensgeschichte

Heute wird Konrad Zuse weltweit als Erfinder des Computers betrachtet. Als junger Student des Bauingenieurwesens bemerkte er, wie mühevoll die statischen Berechnungen waren, die einerseits sehr schwierig waren, andererseits nach stets dem gleichen Muster abliefen. Er dachte sich, hierfür müsste man eine Rechenmaschine entwickeln, die einem die Arbeit abnimmt, damit der denkende Kopf für kreative Arbeiten frei bleibt. So konnte er nach jahrelanger, mühevoller Arbeit mit der Z3 im Jahre 1941 den ersten funktionstüchtigen Rechner der Welt präsentieren. Die Maschine arbeitete mit Relais als Schaltelementen. Sie wurde im zweiten Weltkrieg zerstört. Seit dem Jahre 2003 existiert im Museum in Hünfeld ein Nachbau.
Im Jahre 1949 gründete Konrad Zuse in Neukirchen (zwischen Fulda und Bad Hersfeld) mit der Zuse KG einen Betreib, der Computer mit immer weiter entwickelten Eigenschaften herstellte. Da die Produktion ständig erweitert wurde, siedelte der Betrieb im Jahr 1956 nach Bad Hersfeld um. Die Firma ging 1965 in die Siemens AG über.
 AutorIn Manfred Hempe
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