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Burg Fürsteneck bei Eiterfeld (Historische Stätte) |
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| | | Erste urkundliche Erwähnung: |  | 1309 |
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Beschreibung
Amtssitz der Fuldaer Fürstäbte
Die Burg Fürsteneck liegt auf einer lang gestreckten Basaltkuppe nordöstlich von Eiterfeld - von diesem „First“ hat sie möglicherweise ihren Namen. Mit Fürst könnten aber auch die Fürstäbte von Fulda gemeint sein, unter deren Herrschaft das Gebiet von 845 bis 1802 stand. Die Burg wurde vermutlich Ende des 13. Jahrhunderts unter Fürstabt Heinrich V. von Weilnau erbaut und diente dem Hochstift Fulda als Grenzbefestigung zur Landgrafschaft Hessen-Kassel. Urkundlich wird Fürsteneck erstmals 1309 erwähnt. Wegen finanzieller Probleme wurde die Burg bis ins 16. Jahrhundert immer wieder an wechselnde Eigentümer verpfändet.
Für viele Zwecke genutzt
Nachdem die Henneberger 1463 vergeblich versucht hatten, die Burg zu erobern, wurde sie im 30jährigen Krieg stark zerstört. Abt Adalbert von Schleiffras erwarb Fürsteneck zurück und baute sie 1708/09 wieder auf. Nach der Säkularisierung 1802 verlor Fürsteneck seine Funktion als Amt und wurde nach dem 1.Weltkrieg zum staatlichen Landwirtschaftsgut. Seit 1925 diente es unter dem Kreisbauernführer Salzmann den Nationalsozialisten im Kreis Hünfeld als Schaltzentrale. In den 50er Jahren wurde Fürsteneck umgebaut und beherbergt seitdem die Heimvolkshochschule.
Von verschiedenen Bauepochen geprägt
Baulich wurde Fürsteneck unter Abt Adalbert von Schleiffras und durch Otto Barning in den 1950ern stark verändert. Die Reste des Bergfrieds stammen aus der späten Stauferzeit, an den Gebäuden findet sich Fachwerk ebenso wie gotische und barocke Elemente. Sehenswert sind die Wehrmauern, die Burgkapelle aus dem 15. Jahrhundert und die zwei gusseisernen Ofenplatten im Eingang des Haupthauses mit sakralen Darstellungen.
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Lesen
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Erwin Sturm: Die Bau- und Kunstdenkmale des Fuldaer Landes. Bd.II. Fulda 1971. |
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Internet
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 | Archiv des Rhönklubs. | | | |
 | Burg Fürsteneck. Faltblatt des Vereins Hessische Heimvolkshochschule Burg Fürsteneck e.V. | | | |
 | Historisches über Burg Fürsteneck. Faltblatt, vermutlich des Vereins Hessische Heimvolkshochschule Fürsteneck e.V. | | | |
 | Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Hessen. München/Berlin 1982. | | | |
| | | AutorIn Anne Krenzer |
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| Burg Fürsteneck |
| Quelle: Zeichnung aus dem Informationsblatt „Historisches über Burg Fürsteneck“. Hrsg. Heimvolkshochschule Fürsteneck. o.J. |
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