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Burgruine Frankenberg bei Helmers (Historische Stätte)
 
 
  Beschreibung

Einst eine mächtige, den mittleren Rosagrund beherrschende Burganlage auf dem 425 m hohen Schlossberg bei Helmers.
Die Burg wurde wahrscheinlich Anfang des 12. Jahrhunderts als Schutz der Handelsstraße Frankfurt/Main über Dermbach und Schmalkalden nach Erfurt errichtet.
Sie war Sitz verschiedener Adelsgeschlechter u.a. der Frankenberger, einer Seitenlinie der Frankensteiner, und des Grafen von Henneberg. Die jeweiligen Burgherren übten das Vogteirecht über das Frauenbreitunger Kloster aus.
Die Herren von Frankenberg, die sich seit der Mitte des 13. Jh. nach ihr nannten, hatten sich eine Kleinherrschaft aufgebaut, deren Mittelpunkt ein Wirtschaftshof in Helmers war. 1278 mußten sie ihr Schloss an die Henneberger abtreten. Der Frankenberg war seitdem eine Ministerialenburg mit nur noch kurzfristiger Funktion auch als kleiner Amtsmittelpunkt.
Im Deutschen Bauernkrieg wurde die Burg 1525 vom "Werrahaufen" geschleift.

Heute sind noch imposante Trümmer der Ruine Frankenberg zu sehen mit dem erhalten gebliebenen 24 Meter hohen Bergfried, der unter Denkmalschutz steht sowie diverse Mauern und Halsgraben.

Die Burgruine ist alljährlich am Pfingstsonntag Treffpunkt von Gästen und Einheimischen zum traditionellen Burgfest und das ganze Jahr hindurch Anziehungspunkt für Wanderer.
 
Quellen:

Dr. Günther Wölfing
 Kleine Hennberger Landeskunde

 AutorIn Renate Remde
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Orte (www.rhoen.de)
Helmers
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