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Engelsberg - wüst gefallene Höhensiedlung bei Tann (Historische Stätte) |
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| | | Erste urkundliche Erwähnung: |  | 1501 |
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Beschreibung
Die mächtige Dorflinde ist das sichtbarste Zeichen des ausgegangenen Dorfes Enelsberg, dessen Ursprung unbekannt ist. Erstmals 1501 werden „thannische menner von dem Engelsberk“ in alten Urkunden erwähnt. Vermutlich wird der Ort nur wenig früher in jener frühneuzeitlichen Siedlungsphase entstanden sein, die sich in der Rhön von etwa 1450 – 1550 erstreckte. 1621 bestand das Dorf aus 23 Häusern „alles gar arme Leuth“, wie die Zinsregister berichten. Wahrscheinlich war der Dreißigjährige Krieg – ähnlich wie bei der Siedlung Mohrdorf im Roten Moor – nur der äußere Anlaß dafür, daß die Höfe ab 1643 nach und nach verlassen wurden. Die Standortverhältnisse in über 700 m Höhenlage und ungünstige klimatische Bedingungen dürften der eigentliche Grund für die kontinuierliche Aufgabe dieser Siedlung gewesen sein, denn 1647 zählte der Ort noch drei, 1666/67 nur noch einen Bewohner.
Neben der Dorflinde erinnern heute nur noch der verlandete Dorfteich, einige Mauerreste, Flurnamen und Sagen an diese Wüstung.
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| | Quellen:
 | Chronik der Stadt Tann | | | |
| | | AutorIn Manfred Hempe |
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| Die 500-jährige Dorflinde des untergegangenen Dorfes |
| Quelle: Foto Manfred Hempe |
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