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Gräberfeld der Hallstattzeit bei Molzbach (Historische Stätte)
  800  v.Chr.bis 450  v.Chr.
 
  Beschreibung

Bis 1934 schien es, das Gräberfeld der Hallstattzeit bei Molzbach bestehe lediglich aus den sieben Hügeln. In jenem Jahr fanden an vier durch Rodungsarbeiten gefährdeten Hügeln Grabungen statt. Bei dieser Gelegenheit entdeckten die Ausgräber zwischen den Hügeln eine Vielzahl an Flachgräbern. Bis heute wurden 87 Grabstellen, Brandgräber der älteren und jüngeren Hallstattzeit, ausgegraben.

Die Mehrzahl der Gräber war beigabenlos. Mitunter fanden sich ein oder zwei Tongefäße als Beigabe, selten Metall. Die Urnen waren meistens mit Steinen umstellt und abgedeckt.

Bei den Grabungsarbeiten wurden zeitgleiche Siedlungsspuren angeschnitten. So konnten die Reste eines Rechteckhauses mit 11 m Seitenlänge und einem trapezförmigen Anbau festgestellt werden.
  Bedeutung

Nach dem Gräberfeld vom Merzelbachwald ist das von Molzbach das größte bekannte im Umkreis der Rhön. Ungewöhnlich ist die hohe Anzahl an aufgefundenen Flachgräbern. Diese Grabart ist schwer auffindbar und schnell zerstört. Das Gräberfeld steht exemplarisch für die Begräbnissitten einer relativ armen Bevölkerung.

 
Lesen

Die Vorgeschichte Hessens, hrsg. von Fritz-Rudolf Herrmann und Albrecht Jockenhöfel, Stuttgart 1990
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 AutorIn Birgit Schmalz
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