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Hansteinsches Schloss in Ostheim (Historische Stätte) |
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15. Jh.
bis
Gegenwart
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Beschreibung
Gut erhaltener Adelshof
Das Hansteinsche Schloss ist der am besten erhaltene der sieben Adelshöfe in Ostheim. Im Mittelalter fanden sich in Ostheim bis zu zehn dieser Herrenhöfe unter Oberherrschaft der Henneberger und später der Wettiner. Das Hansteinsche Schloss wurde von den Marschällen (Oberbefehlshaber) von Ostheim bewohnt. Es ist als Eigentum der Herren von der Tann belegt, die seit Ende des 14. Jahrhunderts Besitzungen in Ostheim erworben hatten. Von 1687 bis 1754 war das Schloss im Besitz des Geschlechts von Hanstein.
Renaissancebau mit mittelalterlichem Kern
Das herrschaftliche Gebäude hat seine Ursprünge vermutlich im späten 15. Jahrhundert. Der am östlichen Rand der Altstadt gelegene Steinbau besteht aus zwei Flügeln und hat einen mittelalterlichen Kern. Bemerkenswert sind Treppengiebel und Abort-Erker aus dem Jahr 1599. Um die Wende zum 17. Jahrhundert wurde das Schloss im Renaissancestil ausgebaut.
Einzigartiges Orgelmuseum
Seit 1994 beherbergt das sanierte Schloss Hanstein ein einzigartiges Orgelbaumuseum und eine historische Orgelwerkstatt. In Ostheim wird der Orgelbau seit über 400 Jahren praktiziert. Unter den rund 700 Ausstellungsstücken sind Orgelwerke von der Romanik bis zur Gegenwart. Neben der ständigen Ausstellung bietet das Museum ein kulturelles und pädagogisches Programm von Musikführungen, Konzerten und Orgelwanderungen bis zu Vorträgen und Fachtagungen.
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 | http://www.rhoen-saale.net | | | |
 | Wir in Tann. 800 Jahre Stadtgeschichte. Hrsg. v. Joachim S. Hohmann. Hünfeld 1997. | | | |
 | http://www.vondergruen.de/links/musuemostheim.htm | | | |
 | http://www.museen-in-bayern.de | | | |
| | | AutorIn Anne Krenzer |
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| Ostheim |
| Quelle: Ausschnitt aus einem Stich von Leonhard Schlemmer. 1804. |
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