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Johanniterburg in Kühndorf (Historische Stätte)
 
 
  Beschreibung

Kühndorf am Fuße des Dolmar erscheint in der urkundlichen Überlieferung erstmals 795. Unter Graf Berthold IV. (gest. 1340) könnte es hier schon vor 1300 zur Gründung einer Johanniter Niederlassung gekommen sein, in der Bertholds gleichnamiger Sohn (gestorben nach 1356) zeitweilig Ordensritter war.
Nach Auflösung der Komturei kam 1435 schließlich Henneberg Römhild in den Besitz der Burg.
1549 fiel Kühndorf Henneberg Schleusingen zu und diente unter Graf Georg Ernst (gest. 1583) kurzzeitig als Residenz.

Die rechteckige Anlage der Hauptburg besteht aus zwei hohen Kemenaten (Breitwohntürmen mit Wehrgängen), dem (heute zum großen Teil abgetragenen) Bergfried und einer starken Schildmauer, die zusammen einen kleinen Innenhof bilden. Die Wirtschaftsgebäude gruppieren sich um einen äußeren Hof.
Aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts stammen der Ausbau der Torburg, die von zwei Rundtürmen flankiert wird, die Zwingeranlage und die Aufstockung der Südkemenate.

 
Internet

Webseite der Johanniterburg
 

 
Quellen:

Thomas Witter und Dr. Günther Wölfing
 Auf den Spuren der Henneberger

 AutorIn Renate Remde
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Orte (www.rhoen.de)
Kühndorf
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