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Meerlinsburg (Historische Stätte)
 
 
  Beschreibung

Nach dem Aussterben der Herren von Neidhartshausen erwarben die Henneberger den Ort Kaltennordheim, der sich seit 1274, von Verpfändungen abgesehen, im Besitz der Schleusinger Linie befand.
Die Burg, im Volksmund "Meerlinsburg" genannt, war seit 1334 Amtssitz.
Graf Heinrich XI. 1475), der "Unruhige", eigentlich Geistlicher, wurde 1445 nach familieninternen Streitigkeiten und militärischen Auseinandersetzungen mit Kaltennordheim abgefunden. Zwischen 1445 und 1475 machte er die Burg zur Residenz seiner Sonderherrschaft.

Von der mittelalterlichen Burg, ursprünglich als Wasserburg angelegt, sind durch die völlige Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg (1634) nur noch geringe Reste an der Ringmauer und im Turm erhalten. Zwischen 1752 und 1754 wurde auf diesem Gelände das Sachsen-Weimarer Amtshaus errichtet.

 
Lesen

Thomas Witter und Dr. Günther Wölfing
  Auf den Spuren der Henneberger
Achim Fuchs
  Untersuchungen der AG Geschichte zur Burg Kaltennordheim Thüringisches Rhöngymnasium Kaltensundheim
 AutorIn Renate Remde
  Kommentare

Alfred Clas schrieb: Ergänzungen
Es handelt sich um eine Burg, nicht Schloss, genauer Wasserburg. Als Schloss wird eigentlich nur das 1754 erbaute neue Amtshaus bezeichnet. Nach der Zerstörung ist die Burg zumindest teilweise wieder aufgebaut worden und war bis 1754 noch Sitz des Amtmannes und eines Amtvogts (später Amtsrichter). Es werden um 1700 in Inventarlisten unter anderem Turmstube, Wachstube, Gefängnis und Schreibstuben erwähnt. Zum Neubau des heutigen Schlosses sind dann die Steine der alten Burg genutzt worden und die Reste nach Bezug des Amtshauses zurück gebaut worden. Mfg Alfred Clas
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Ansehen
Das Schloss von Kaltennordheim mit Amtslinde
Quelle: Foto: Manfred Hempe
Orte (www.rhoen.de)
Kaltennordheim
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