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Schloss Weilar (Historische Stätte)
 
 
  Beschreibung

In der thüringischen Vorderrhön im Tal der Felda liegt das Dorf Weilar.
Eines der bedeutendsten Gebäude des Ortes ist das Schloss mit seiner Parkanlage.
Die ehemaligen Besitzer des Weilarer Schlosses, welches im Jahre 1153 erstmals erwähnt wurde, waren die Herren von Wilere. Die Wasserburg wurde von der Felda in weiten Gräben umflossen.
Im Jahr 1520 erhielten die Boineburgs vom Abt von Hersfeld das Schloss, das vermutlich zu dieser Zeit noch eine Wasserburg war. Das jetzige einst wohlausgestattete Schloss erbauten die Boineburgs im 18. Jahrhundert. Reste der Burg haben sich wahrscheinlich im Mauerwerk des Schlosses erhalten.
1945 mussten die Boineburgs ihr Schloss verlassen.
Es diente vorerst der Aufnahme von Flüchtlingen, wurde 1947 für kurze Zeit als Kinderheim und –garten von der Volkssolidarität und ein Jahr später als Kriegsversehrtenheim genutzt.
Seit 1959 diente es als Feierabendheim mit ca. 55 Heimplätzen. Bei umfangreichen Rekonstruktionsarbeiten wurde 1979 das Dachgeschoss vollkommen verändert – das Schloss verlor sein eigentliches Aussehen. Bis 1999 wurde es als Seniorenheim genutzt.
Am 16. Dezember 2005 wurde das neue Seniorenheim neben dem Schloss eingeweiht.
Auch das Schloss soll später wieder als Altenheim genutzt werden. Dazu sollen Umbauarbeiten vorgenommen werden, um dem Schloss wieder etwas von seinem früheren Aussehen zu geben.
 
Quellen:

Südthüringer Zeitung v.20.07.2007
 StZ vor Ort
Internet
 

 AutorIn Frau Pabst
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Orte (www.rhoen.de)
Weilar
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