Kontakt Die Redaktion Das Projekt Artikel schreiben
Suchworte
Wüstung Lichtenau (Historische Stätte)
 
 
Erste urkundliche Erwähnung:empty1230
emptyemptyempty
Erster Fund oder Nachweis:empty1939
  Beschreibung

Lichtenau bei Kaltenwestheim wird erstmals 1230 in einem Kaufvertrag zwischen Otto I. von Botenlauben und dem Bischof Hermann von Würzburg erwähnt. 1343 verpfändete Graf Heinrich von Henneberg die Wüstung Lichtenau an Heinrich von der Tann, von Bischofer genannt.
Zu dieser Zeit wütete die Pest im Hennebergisch-Weimarischen Teil der Rhön, so dass vermutlich die Seuche Grund dafür war, dass Lichtenau ohne Einwohner war. 1447 kauft Heinrich von Henneberg Lichtenau mit anderen Gütern wieder zurück.
Danach ist das Dorf Lichtenau wieder besiedelt.
Die letzte Verwüstung der Lichtenau erfolgte nach dem Bauernkrieg 1525 – 1535: Eine Räuberbande überfiel früh morgens das Dorf und brannte es nieder. Nur ein Mädchen konnte entkommen und floh nach Kaltenwestheim. Vermutlich weil die einzige Überlebende in Kaltenwestheim Obhut gefunden hatte, wurde das Dorfgrundstück den Westheimern übereignet.
Von der Lichtenauer Mühle wurden 1939 Grundmauerreste freigelegt.
 
Quellen:

Willi Strauß, Kaltenwestheim
 Der Heimatforscher Willi Strauß stützt sich auf das Hennebergische Urkundenbuch, auf C. E. Bachs „Im Tullifeld“, Heft 2 und auf den Vortrag "Kaltenwestheim im Laufe der Zeiten", den Ernst Kessler 1955 in Kaltenwestheim hielt.

 AutorIn Sandra Limpert
  btn_white_zurueck
 

Orte (www.rhoen.de)
Kaltenwestheim
  Kommentar hinzufügen