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Basaltabbau in der Rhön (Thema)
 
  Beschreibung

Im Zuge der zweiten industriellen Revolutionen Endes des 19. Jahrhunderts wurde auch die Rhön weiter technisch und verkehrstechnisch erschlossen. Der Abbau von Basalt wurde jetzt in größerem Maße vorangetrieben, da der Bedarf bei Schienenstrecken und im Straßenbau anstieg. Es entstanden neue Arbeitsplätze in der Rhön. Teilweise erfolgte die Arbeit im Steinbruch als Nebenerwerb – neben den landwirtschaftlichen oder Handwerksbetrieben. 18-Stunden-Tage waren selbst Mitte des 20. Jahrhunderts keine Seltenheit.
Viele Jahrzehnte waren Brecheisen, Hammer, Gabel und Schaufel die Werkzeuge der Gewinnung. Mit Pferdegespannen erfolgte der beschwerliche Taltransport. Erst der Einsatz von „Seilbahnen“ revolutionierte den Transport ohne großen Energieaufwand (Anm. Seilbahn-Reste sind z. B. auf dem Umpfen bei Kaltennordheim zu sehen). Ein weiterer Fortschritt brachte der Einsatz von „Sprengstoff“. Die ersten Bagger lösten schließlich die letzten manuellen Tätigkeiten, nämlich die Handverladung unter der Teilwand ab.
  Bedeutung

Einsatz von Basalt
Vor allem für den Unterbau von Straßen und Bahngleisen findet der Basalt aufgrund seines druckfesten schwer zu bearbeitenden, aber nicht zu spröden Charakters immer noch Verwendung. Außerdem wurde er als Mosaik-, Klein- und Großpflaster im Wege- und Straßenbau verarbeitet. Bis heute wird er im Garten- u. Landschaftsbau als Pflaster immer wieder verwendet.
Säulenbasalt wird auch als Dekoration von Gärten, Steingärten oder Parkanlagen eingesetzt. Ebenfalls erfolgt auch die künstlerische Bearbeitung. Einige Rhöner Steinbildhauer arbeiteten künstlerisch mit Basalt (z. B. zum Rhöner Holzbildhauersymposium).

 
Internet

Internetseite der Firma FRANZ CARL NÜDLING Basaltwerke GmbH
 

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Dokumente
Basalt