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Bauernkrieg von 1525 in der Rhön (Thema)
  1525
  Beschreibung

Der Bauernkrieg von 1525 war nicht allein eine Erhebung der Bauern, sondern aller Schichten, die sich durch den Ausbau der Landesherrschaft in ihren Rechten beschnitten oder sonst benachteiligt sahen. Neben den Bauern waren das die Mittel- und Unterschichten der Städte und Teile der Reichsritterschaft. In den Forderungen der Aufständischen verbanden sich politische, rechtliche, soziale und religiöse Motive mit dem Ziel einer Neuordnung von Staat und Gesellschaft. Die Forderungen wurden mit der Berufung auf das Evangelium legitimiert. Der Bauernkrieg scheiterte unter anderem an der mangelnden politischen und militärischen Geschlossenheit der Aufständischen. Der Ausgang des Bauernkriegs stärkte die Landesherrschaft und führte zum Ausscheiden der Bauern als politischer Faktor.
  Bedeutung

In der Rhön waren mehrere „Haufen“ am Bauernkrieg beteiligt. In erster Linie ist der „Bildhäuser Haufen“ zu nennen. Im Verlauf des Aufstands wurden viele Burgen, Schlösser und Klöster geplündert und, teils dauerhaft, zerstört. In den Schlachten verlor ein Großteil der Aufständischen das Leben. Die überlebenden Anführer wurden nach der Niederschlagung des Aufruhrs zum Tod verurteilt. Manchen gelang die Flucht außer Landes. Die Bevölkerung wurde über Strafgelder an der Beseitigung der entstandenen Schäden beteiligt.

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Dokumente
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